• Blogumzug

    Die letzten Tage war es gleich aus mehreren Gründen hier still:
    Der große Mann hat am Wochenende einen ca. 34 stündigen Zwischenstop zwischen zwei Kontinenten bei uns Daheim eingelegt. Außerdem war das Wetter so gut und dann habe ich mit mir gerungen ob dieses Blog umziehen soll und mit diesem Eintrag jetzt manifestiert sich meine Entscheidung - ja, es wird umziehen.
    Ab morgen in aller Frische und je nachdem wie der Tag wird und ich mit der neuen Umgebung zurecht komme, wird es am neuen Ort endlich den zweiten Teil unseres Urlaubsberichtes geben.

    Liebe Mitlesende, bitte ändern Sie Ihre RSS-Feeds und Blogrolls und Lesezeichen entsprechend ab, wenn Sie mir folgen möchten.
    Liebe blog.de-Freunde, ich nehme Euch in meiner Blogroll natürlich "mit" und hoffe, dass Ihr mich auch "fremdbesuchen" kommt.
    Liebe Familie und Freunde, am neuen Ort wird es leider keine eMail-Benachrichtigung mehr geben.

    Bitte folgen Sie mir > http://chrizzonik.wordpress.com/

  • Brasilianische Musik, Teil 8: Bebel Gilberto

    Ein bißchen "Wartemusik" für heute oder ein wunderschönes Stück um entspannt ins Wochenende zu entschwinden.
    Vor noch nicht allzu langer Zeit bin ich auf die Künstlerin Bebel Gilberto gestoßen, die aus einer unheimlich bekannten Musikerfamilie stammt: Ihr Vater ist Joao Gilberto, ihre Mutter Miúcha und ihr Onkel Chico Buarque.
    Ihre Lieder sind im Stile des Bossa Nova gehalten, den ihr Vater wenn nicht erfunden, so doch mit Leben erfüllt hat, werden aber mit aktuellen Musikeinflüssen gemischt und wie ich finde, werden sie das sehr gewinnend.
    Von Bebel Gilberto (man kann dort in ihr aktuelles Album hinein hören) wandert auf jeden Fall demnächst noch mehr in unseren Haushalt (:wave: @ großer Mann).
    [Super, wenn man das Stück auf einer guten Anlage hören kann; Sehnsucht nach der "zurückgebliebenen" des großen Mannes.]

    samba da bencao

  • Nicht vergessen

    Fernandodenoronha 151abendstimmung

    Ich hoffe, Ihr und Sie haben nicht vergessen, dass ich noch den zweiten Teil des Urlaubsberichts schreiben wollte: Über unsere Tage auf dem Archipel Fernando de Noronha
    Der Bericht ist auch noch in der "Mache" wie man so schön sagt, kommt aber in Kürze.

  • Sie waren da

    Dengueschutz

    Hat was von den Ghostbusters, oder?
    Sie kamen natürlich während des Mittagsschlafs des kleinen Mannes. Auf Grund des Geräuschs wurde er auch schon ängstlich wach, als noch bei den Nachbarn gesprüht wurde. Das Auto war schon vorbereitet und so warteten wir während der Aktion dort drinnen. Nachdem sie fertig waren, habe ich noch schnell alles vorne abgeschlossen und bin mit dem kleinen Mann erst mal für anderthalb Stunden auf einen Spielplatz im benachbarten Stadtviertel gefahren, sein Mittagessen musste so lange warten und die Katzen in einer kleiner Abstellkammer ebenfalls.
    Jetzt müssen wir alles wieder hervor holen, was wir laut Liste der Stadtverwaltung beiseite räumen sollten: Das Bettzeug, die Matratze des kleinen Mannes, die nasse Wäsche, die Spielsachen, die Küchenutensilien, die Lebensmittel wie Trinkwasser und Obst, Katzenfutter und -Wasser, die sonst offen in der Küche stehen, Tischdecken.
    Das Wegräumen hat nur geklappt, in dem ich den kleinen Mann vor dem Laptop mit einer Folge "die Sendung mit dem Elefanten" geparkt hatte, die ich die Tage für Notfälle dieser Art einmal herunter geladen hatte (ich wusste aber in keinster Weise von etwas in dieser Art). Heute hatte ich übrigens keine F. hier, sonst wäre das auch nicht nötig gewesen. Einbinden konnte ich ihn auch nicht recht, verstand er doch nicht, warum ich so hektisch alles wegräumte, wusste ich doch erst seit 9h heute morgen davon und sie hatten sich für ab 10h angekündigt...
    Jetzt überlege ich schon die ganze Zeit wann ich den kleinen Mann wieder ruhigen Gewissens im Garten spielen lassen kann. Vielleicht nach dem nächsten Regenguss? Blöd nur, dass jetzt erst mal gutes Wetter angekündigt ist. Oder halt wenn wir einmal alles abgespritzt haben? Hm, hat jemand eine Idee?

  • Breaking-News: Dengue

    Nein, nein, bei uns ist KEIN Dengue-Fieber ausgebrochen, weder bei uns körperlich, noch in Sao paulo.
    Allerdings hat ein Nachbar im Umkreis von 200m um unser Haus das Denguefieber von einer Reise mitgebracht und daher wird heute im Laufe des Tages eben in diesem 200m Umkreis auf den Straßen und auch in den Gärten (auch in unserem) irgendein Mittel von der Stadtverwaltung gesprüht - eine reine Vorsichtsmaßnahme.
    Im Moment habe ich keine Zeit um die internationalen Medien zu scannen, da ich hier alles dicht verpacken muss (Lebensmittel etc.), weil man während der Maßnahme auch die Fenster und Türen offen haben muss.
    Ich schreibe den Eintrag nur, falls etwas in den Medien steht und bevor sich jemand um uns Sorgen macht.
    Das Fieber ist nur via Mücken übertragbar und nicht über menschliche Kontakte.

  • Stichworte zum Ausflug

    Ich möchte unbedingt noch ein paar Stichworte zum Ausflug mit den Kindern festhalten, die ich nicht vergessen möchte.

    • Nach zwei Stunden Busfahrt "platzten" die Kinder regelrecht aus dem Bus und kamen mit einem unglaublichen freudigen Gejohle über die Wiese auf die Häuschen zugerannt. Quasi umgehend flogen Bälle durch die Luft und nach weiteren zehn Minuten ankommen, zur Toilette gehen, was trinken, erstes Stärken (Obst essen) wollten sie das Gelände ganz erkunden.
    • Keine ganze Stunde nach Ankunft planschten sie so ausgelassen unten im Flüsschen - und das Wasser war echt kalt! - , dass man es oben bei den Häusern noch hören konnte. Das Wasser ging dort den Meisten grade mal bis zum Popo.
    • Es gibt einige behinderte Kinder unter diesen insgesamt 18 Kindern, zwei haben starke Gehprobleme, aber auch sie wurden über einen engen Steg bis hinüber zum Fluss mitgenommen, auch die Kleinste (die das Alter vom kleinen Mann hat) kam mit, durfte aber nur zu gucken (wie der kleine Mann aber auch nur). Die, die nicht mitschwimmen konnten/durften hatten einfach nur Freude an der Freude der Schwimmer und wurden ab und an von diesen nass gespritzt.
    • Überhaupt ist J.s Fröhlichkeit und Ausgeglichenheit ein Phänomen! Obwohl er sich selber alleine nicht vom Fleck bewegen kann, habe ich ihn noch nie traurig gesehen. Er beschäftigt sich halt mit dem, was er in seinem Radius vorfindet und das mit einer Engelsgeduld und Hingabe. Noch nie habe ich ihn rufen gehört, aber wenn man ihn dann fragt, wo er hin möchte und was er machen möchte, dann ist er immer sehr sehr dankbar und schenkt einem ein strahlendes Lächeln. (Ich hatte so ein paar Sachen für ihn dabei, wie eine Tafel und Kreide, Puzzle, Autos.)
    • 30 Personen (die "Babys" mit dem kleinen Mann insgesamt vier, sind mit drin in der Summe) haben zehn einhalb Kilo Fleisch gegrillt und aufgegessen. Zum Glück hatten wir elf einhalb Kilo eingekauft. Daneben wurden Unmengen von Obst, Salaten, Pellmännern und Nachtischen samt drei Kuchen und ´ner Menge Brötchen verdrückt.
    • Die meiste Zeit haben sie sich wohl mit diesem Raketen-dings beschäftigt, was Jungens wie Mädchen gleichermaßen faszinierte, vielleicht ein wenig mehr die größeren Jungs. Unsere Portugiesischkenntnisse wurden an ihre Grenzen beim Erklären des physikalischen Phänomens geführt. (Was bitte heißt Unterdruck?)
    • "Bespielt" oder "bespaßt" werden musste keiner von ihnen. Sie hatten einfach so ihren Spaß und hatten vor allem jede Menge eigene tolle Ideen. Wir wurden dann einfach "abgeholt" und mit eingebunden. Das Buch haben wir überhaupt nicht benötigt. Wer aktive Kinder sehen will, die sich allein die Welt erschließen, komme doch einfach mal nach Brasilien, ich kenne da ein paar.
    • Zwischendurch immer wieder das Versichern, dass der Tag noch lang sei und sie noch ganz viel spielen könnten bevor der Bus sie wieder mitnähm.
    • J.2 kam gegen spätnachmittags zu mir, schlang von hinten seine Ärmchen um meinen Hals, was den kleinen Mann ein wenig eifersüchtig werden ließ. Daraufhin sagte J.2: "Für heute ist das meine Mama, ja?" *GänseschauerpluseinwenigkniepernnochbeimSchreiben*
  • Bilder vom Ausflug

    sitiospielewieseam flusspferdekutscheblütescherenschnitt

  • Nasenreduziert

    Da sich einige (vor allem aus der Familie) starke Sorgen machen und ich gestern auch nicht mehr erreichbar war, berichte ich mal eben, wie es mit meiner Nase weiter gegangen ist:
    Nachdem die Schmerzen eher schlimmer wurden und eine Stelle besonders schmerzte, rosa sowie heiß wurde und sich darunter hart anfühlte, habe ich schweren Herzens dann doch beschlossen, ins Krankenhaus zu fahren.
    Schweren Herzens, weil ja der große Mann nicht da ist und mit dem kleinen Mann in der Zwischenzeit nicht spielen konnte und sonntags auch keine F. da ist. Ehrlich gesagt, habe ich mich zwischenzeitlich ganz schön einsam gefühlt.
    Die lieben Freunde, mit denen wir auch schon gestern zusammen gefahren waren, haben den kleinen Mann dann netter Weise zu sich geholt und ihn sogar zum Mittagsschlaf machen gebracht und so hat er auch zwei von vier Stunden das erste Mal alleine ohne uns Eltern in einer anderen Umgebung (aber bekannten) zum Glück verschlafen und soll ganz lieb und toll gewesen sein. Die Freunde haben übrigens auch einen kleinen Jungen in seinem Alter.
    Als ich aus dem Krankenhaus kam, schlief der kleine Mann noch, hörte mich aber wohl im Schlaf und rief super laut "Mama!". Als ich oben ankam, war er aber noch ganz verschlafen. Den verregneten Nachmittag haben wir dann auch noch dort spielend verbracht, was eine große Erleichterung war, denn die Kinder haben wirklich toll zusammen gespielt und wir großen konnten sogar richtige kaum unterbrochene Erwachsenengespräche führen. Und so war es für mich mit den erstaunlich starken Schmerzen der Nase viel einfacher durch den Tag zu kommen, zumal sie mich schon mit Mittagessen erwarteten.
    In der Klinik stellte sich anhand von Röntgenbildern aber dann zum Glück doch heraus, dass kein Bruch vorliegt.
    Es ist schon lange her (zum Glück!), dass ich in Deutschland wegen etwas in der Art ein Krankenhaus aufsuchen musste und so erinnere ich mich gar nicht mehr genau, wie das so ist. Wer da so sitzt und wer da so mit kommt. Hier in Brasilien kommt auf jeden Fall immer mindestens ein anderes Familienmitglied mit, oft aber auch mehr als nur einer, einige komplette Kernfamilien waren auszumachen, also Mutter, Vater und zwei Kinder. Oder auch erwachsene Tochter (als Kranke) plus Lebenspartner und Vater. Ein paar Fälle ähnlich dem meinen mit gestauchten evtl. gebrochenen Händen, Füßen etc. kamen allerdings auch mit Ehepartner und Kleinkind im Alter des kleinen Mannes. Da ich zur Mittagszeit dort war, waren die Kinder alle recht ko oder auch nur hungrig. Es gibt aber einen eigenen Spielwartebereich für Kinder, mit Animation verschiedenster Art z.B. hängt in einer Ecke ein Fernseher mit laufenden Comics, und jemandem, der aus Luftballons Tiere und Kronen für die Kinder kreierte.
    Im Wartebereich für die Erwachsenen hängen zur Unterhaltung ebenfalls zwei Fernseher unter der Decke.
    Sollte meine Nase noch nette Färbungen produzieren, stelle ich die Tage mal Fotos davon ein. Für den Augenblick kann man sich meine Nase vielleicht am Besten im Alf-Format vorstellen.

  • Ein selten dämliches Ende

    ...nahm der heutige ansonsten wundervolle Tag für mich, sitze ich doch jetzt mit einem Pflaster und einem Gelkühlkissen auf der Nase vor dem Laptop und tippe diesen Eintrag einhändig.
    Aber vielleicht beginne ich erst ein wenig weiter vorne.
    Der tag begann nämlich sogar sehr witzig, trotz der Uhrzeit (5:45h). Der Wecker klingelte, gab zwei Töne von sich und ich hörte den kleinen Mann aus der anderen Ecke des Raumes "Papa!Papa!" rufen - klingelts hier morgens ansonsten doch eben immer nur, wenn der große Mann im Haus ist, stehen doch der kleine Mann und ich sonst auch von alleine spätestens so gegen 7h auf.
    Das Weiterschlafen des kleinen Mannes funktionierte dann allerdings nicht wie geplant und so entfiel mein Duschen, was aber nicht schlimm war. Pünktlich um "zehn nach" 7h rollten wir, was aber nichts ausmachte, weil wir trotzdem genau wie verabredet um 7.30h bei Freunden, die mich und den kleinen Mann in ihrem Wagen mitnehmen wollten ankamen. Unsere Pünktlichkeit hatte übrigens nichts damit zu tun, dass ich schneller als erlaubt gefahren wäre, sondern ich konnte mal um die relativ frühe Uhrzeit für einen Samstag morgen einfach mal genau so schnell fahren wie erlaubt ist, kein zähfließender Verkehr oder gar Stau.
    Auf der Sitio kamen wir samt Kindern dann auch wirklich schon um 10h an und somit stand einem langen tollen Tag nichts mehr im Weg, denn selbst das angekündigte schlechte Wetter schien nicht erschienen zu sein und blieb dann auch tatsächlich einfach nett: Ab und an bewölkt damit es nicht zu heiß wurde.
    Somit wurde enorm viel getobt, geschwommen im an das Grundstück anschließenden sehr kühlen Fluss (nicht alle, aber die meisten), Fußball gespielt, mit Kreide gemalt, in der Hängematte geflätzt, geschaukelt, Raketen abgeschossen (so ´ne mit selbst erzeugter Druckluft aus Luft-Wassergemisch), fangen gespielt, Federball gespielt und mit einer Pferdekutsche gefahren. Letzteres wurde dann zum kleinen Abenteuer, weil das Tier um einen Busch nicht weit genug außen rum gelenkt wurde und somit mit einem Reifen festsaß woraufhin das Pferd panisch reagierte, aber da alle Kinder behende von der Kutsche sprangen bzw. ein größerer Junge zum Helden wurde indem er einen kleineren Jungen mit sich riß, sind wirklich alle noch einmal mit einem "blauen Auge" davon gekommen - keinerlei Verletzungen, nur eine etwas "scheppe" Kutsche... Das Pferd konnte sich dann nämlich ohne "Fracht" losreißen, wurde aber quasi sofort wieder eingefangen. Ich danke allen Göttern die es so gibt, dass nichts wirklich schlimmes passiert ist und kann somit sogar schreiben, dass dieses "Abenteuer" im Nachhinein betrachtet mit Abstand sogar gut für ihr Selbstbewusstsein sein wird und ganz besonders für das, des großen kleinen Helden.
    So verging mit oben genannten Aktivitäten und zwischenzeitlichem Essen und spülen und neues Essen raus tragen rasend schnell die Zeit. Der kleine Mann und ich fuhren wieder mit den Freunden mit zu ihrem Haus, unsere Sachen wurden während der kleine Mann seelig weiter schlummerte in unseren Wagen umgepackt und ich wollte vor dem Ummontieren des Kindersitzes noch schnell bei den Freunden zur Toilette bevor wir weiter nach Hause fuhren. So kam es, dass ich an der Esszimmertür der Freunde vorbeilief in Richtung Küche, aus dem Augenwinkel irgendwie wahrnahm, dass die geöffnet war und links abbog. Schlecht nur, dass die Tür eben nicht geöffnet war und so habe ich nun eine dicke Nase, die sogar ein wenig aufgeplatzt ist, so dass ein nettes Pflaster oben drauf pappt. Binnen der ersten fünf Minuten nach dem Knall, wurde die Nase schon gekühlt, ich ging noch zur Toilette und nahm vorsichtshalber mal eine Schmerztablette. Der kleine Mann verschlief dann den Ummontiervorgang des Sitzes auf meinem Arm und schlief auch noch weiter als ich ihn wieder hinein setzte. Fast die gesamte Fahrt über kühlte ich die Nase weiter. Daheim angekommen, ließ sich das Kind immer noch schlafend ins Bett bringen, ausziehen, komplett nach Zecken absuchen und in Schlafgewänder hüllen. Mittlerweile war es halb zehn abends und ich holte noch meine Dusche nach. Die Nase war ungefähr eine Stunde ungekühlt und ich hatte das Gefühl schlechter Luft zu bekommen, daher kühle ich jetzt mal weiter und sehe dann mal, wann ich mich traue schlafen zu gehen.
    Ich denke übrigens nicht, dass sie gebrochen ist, fühlt sich "nur" dick an, sieht ansonsten ganz gerade aus und außerdem gab es einfach keine Möglichkeit nach dem Tag und um die Uhrzeit mit dem kleinen Mann ins Krankenhaus zu fahren.
    Scheint halt nicht durchgängig Perfektion im Leben zu geben und manchmal eben auch noch nicht einmal für einen ganzen Tag lang.
    Leider ist es in Europa jetzt mitten in der Nacht und so kann ich noch nicht einmal bemitleidet werden, zumal es hier jetzt auch schon recht spät ist.

  • Es gibt eine Zeit zum Schreiben...

    ... und die wäre gestern gewesen, wenn nicht den gesamten Tag über unsere Leitung gestreikt hätte. Ok, sie hat nicht ganz gestreikt, mehr für den download als für den upload oder wie soll ich verstehen, wenn Skype und Feedreader noch funktionieren - also sporadisch - und beim Telefonieren abends mit dem großen Mann sowohl via Skype als auch via Telefon (eine Leitung hier alles: Internet, Telefon und Fernsehen) dieser uns wunderbarst verstehen kann und wir ihn nur sehr elektronisch verzehrt verzerrt und ratend?!
    Ach ja, den Kundenservice konnte ich deswegen auch nicht zu Rate ziehen, weil eine Verständigung so nicht gegeben war. Heute morgen war dann wieder alles wie immer. |-|
    Heute nun habe ich eigentlich gar keine Zeit zum Schreiben, muss ich doch noch ein bißchen Wackelpudding kreieren und dann hophop ins Bett steht morgen doch ein voller Tag an, noch voller als der heutige, fahren wir doch mit allen 18 Kinderheimkindern (von 1-15 Jahren) raus auf´s Land auf einen Bauernhof, eine "sitio".
    Den Tag über haben F. und ich dafür eingekauft, kiloweise Kartoffeln gekocht und F. Kartoffelsalat auf brasilianisch und ich auf deutsch gemacht, einen Schokoladenkuchen mit bunten Streuseln gebacken, Mousse de Maracujá gemacht und schon zwei Schüsseln á 500ml mit Wackelpudding auf brasilianisch (heißt inkl. süßer Kondensmilch - lecker!) gemacht. Jetzt fehlen noch zwei Mal Wackelpudding in "normal" also nur mit Wasser. Außerdem waren wir heute morgen zum Malen, heute nachmittag noch schnell das erste Mal Gummistiefel (_Drachen_gummistiefel) und eine Regenjacke kaufen (die Wettervorhersage für morgen ist grottig und der kleine Mann soll den anderen ja nicht nur von Ferne zusehen können) sowie von einer Freundin noch einen Käsekuchen abholen.
    Ich hör jetzt auch schon wieder so langsam auf, denn ich sollte dann auch schleunigst ins Bett, müssen wir morgen doch schon um 7h rollen (Tasche ist schon gepackt), wir sollten dann spätestens um 10h vor Ort sein und können dann bis 18h mit den Kindern toben und den Hof unsicher machen und jede Menge Tiere bewundern (vielleicht auch Schlangen?).
    Mal sehen wie fit ich dann morgen abend noch zum Schreiben sein werde. ;) Ich freue mich aber sehr auf den Tag, freuen die Kinder sich doch auch alle schon ganz furchtbar und haben sich am Mittwoch immer wieder erkundigt, wieviele Tage und Nächte noch bis zum Ausflug seien.
    Drückt uns alle Daumen bitte für schönes Wetter!
    Mit 18 Kindern die meiste Zeit im Haus zu verbringen wäre nämlich wahrscheinlich nicht ganz sooo lustig wie draußen sein zu können.

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